6. Tag – Wandering und schöne Atlantikfönfrisur

Nach dem Tag mit Külltühr im/am/um Cawdor Castle wurden heut wieder die Entdeckergene aktiviert, Kräfte zur Erklimmung luftiger Höhen und Bewältigung schier unfassbarer Entfernungen mobilisiert – und die Rotzgören zum Mittraben animiert.

Gestern war im Übrigen Waschtag, nicht für die Gruppenkadaver (die sind HOFFENTLICH öfter dran – inshallah – müffel…) sondern für die stylischen Kadaverhüllen. Dieser Akt, endlich und nach Tagen einmal etwas, dass nur vom Ohnegliedpersonal in Angriff genommen wurde ist insofern erwähnenswert, als das die Grazien vor dieser Aktion wohl etwas getankt hatten – und sich nach dem, was sie im Waschraum vorfanden, lustige und mit in ihren Augen – englischsprachigen – Sätzen kommentieren wollten.

(In der Hausbeschreibung hieß es „washing machine and dryer“)

Das Kichern und Gackern der Hennen zu folgenden Sätzen war echt gruselig:

“ the trockner is not the yellow from the egg, there is no flusensieb inside and the door is weg“

…saukomisch…🙄

Soviel zu dem, was Mann sehr gern schreibt, wenn Mann von IHR hört „das war sehr lustig, da könntest du auch mal drüber schreiben“.

Zurück zur einleitend in Aussicht gestellten Erklimmung außerordentlich luftiger Höhen und Bewältigung schier unfassbarer Entfernungen. Der AV hatte bereits tags zuvor eine Wanderung am Knockan Crag vorgeschlagen.

Wir alle waren bereit. Wir alle waren motiviert und willens, der rauen Witterung und dem schroffen Untergrund die Stirn zu bieten – wenn nicht sogar der Gefahr ins Gesicht zu lachen – hahaha…

Auf- und Abstieg dauerten alles in allem beinharte 60 Minuten und wurden von unserem 👞 trotz aller Entbehrungen und Strapazen als Spaziergang bezeichnet – Penner!

Der AV ist so ehrlich, also sei es hier erwähnt, dass er mitunter sehr kurz vorm Höhenhirnödem stand und dies nur durch eisernen Willen (und ein wenig weinen) in den Griff bekommen konnte. Männer funktionieren – IMMER!

Also nach dem Spaziergang durch die Natur sollte es weiter zum StoerLighthouse gehen.

Wind ohne Ende !!! Überall wehten Kleiderfetzen der bereits so lieb gewonnenen Wollvierbeiner. Die Augen der Chefin wurden weit und glasig „Ohhhhhhhh, guck ma, Wolle“. Was der AV natürlich sofort als Befehl zum Einsammeln verstand – die kleinen Scheißerchen übrigens auch schon – die Dompteurin im siebenten Himmel.

Der Beute müsste man nur wieder Leben einhauchen und schon könnte sie wieder durch die Heide traben, alles vollkacken und selig sein. Den Geruch hatte der Haarhaufen schon für mehrere Artgenossen.

Es war so windig, dass die Erwachsenengruppe kurz darüber sinnierte, Zwergenwerfen mit der fleischgewordenen Zukunft zu machen…

Der AV und seine mutige Büffetfräse machten sich kurz darauf in Richtung Wasser auf, um nach Strandgut Ausschau zu halten. (Der Seebär in dem AV braucht das für die Seele…) Mann wurde fündig!!!

Ein losgerissenes Fischernetz. Welch eine Trophäe für zuhause!

Blöd nur, dass das Scheißteil direkt am Wasser eingeklemmt war und, wie könnte es auch anders sein (danke lieber Lattenaugust 🙏🏻) die Flut einsetzte. Dank eines 👞 und der Tatsache, dass man weder ne Pussy ist noch (mutmaßlich) an besagtem Höhenhirnödem litt, wurde die Trophäe in Sicherheit gebracht – ja, Schatz, auch die Büffetfräse.

Wie der Gladiator, der als letzter in der Arena noch stehen kann, schritt Er vor den Streitwagen, um IHRE extatische Bewunderung zu empfangen… Wir fuhren kurz darauf nach Lochinver zum Essen – Immerhin durfte der AV den Streitwagen noch fahren.

Das Lochinver’s Larder ist ehrlich eine ABSOLUTE EMPFEHLUNG. Hervorragender Kuchen, Kaffee, gebackene PIE’s und richtig kinderfreundlich. Am liebsten hätten wir die Kleinen dagelassen…

good night folks…

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