10. Tag – Sonnenbrandwetter, Invalidenbetreuung und 110% Foodporn

Heut ließen wir es richtig ruhig angehen. Die Hosenscheißer, nebst Erzeugern und unser Motettenschuhduo brauchten nach dem gestrigen Earthporn mit Überlänge ein wenig Erholung.

Der AV, aufgrund einer inneren Schreibeverpflichtung gegenüber einem erfreulicherweise stetig anwachsenden, geneigten Publikum (welches EINFACH KEIN FEEDBACK GIBT – wie soll man so seine Geldspeicherstadt füllen können, hmmm???), schrob bis nach drei Uhr UK-Time und durfte etwas länger liegenbleiben.

Als er sich in all seiner verwohnten, alternden Herrlichkeit aus dem Bett rollte, fand er (s)eine Sippe in allgemeiner Heiterkeit schwelgend vor. Einzig über einer Ecke im Ess-/Wohnzimmer hing eine Unwetterwolke am dort befindlichen Rücken des imperialen B.

Selber B, der gestern mit seinem Stammhalter hinter einer rothaarigen Mermaid und ihrem blonden, buckeligen und unsäglich entstellten Trollbeschützer ungeahnte Höhen und Weiten erreichte, war heute augenscheinlich beinahe dem Tode geweiht. Diverse lebensbedrohliche und im schlimmsten Falle ganz sicher zu umfänglichen Organversagen führende Umstände zwangen den Felsen des Vorfläming (so nennen sie ihn in der Arena) fast in die Knie. Wo andere bereits in der Erde verscharrt werden oder von Leichenflädderern…man schweift ab…, hielt er jedoch fast lautlos (vielleicht ab und zu ein leises, kleines MAMA) stand. Seine Mrs Chaplin war unter Einsatz all ihrer Fähigeiten damit beschäftigt, dass augenscheinlich über seine zerschundenen Füße entfleuchende Leben druckpunktfußreflexzonenbearbeitend zurück in die irdische Hülle zu pressen.

Der AV, selbst sich dem Herbst seiner Tage nähernd, faste sich bei diesem grausam, erbärmlichen Anblick ebenfalls ein Herz und versuchte, das fleischgewordene Leiden unseres imperialen Lattenaugust’s durch einen (zugegeben nicht zwingend maskulin wirkenden) Aushebehaltegriff zu lindern. Hier wird bislang vermutet, dass sich der imperiale B-Invalide im Zuge seines Aufstiegs auf den schottischen Nanga Panga (irgendwie so ähnlich) so weit von der für uns normale Menschen wirkenden Erdanziehungskraft entfernt hat, dass sich seine schwache irdische Hülle von innen irgendwie verformt zu haben scheint.

Alle Maßnahmen der Sippe zusammen, in Verbindung mit seinen überirdischen mentalen Fähigkeiten (und einer ordentlichen Ladung Ibu’s) hielten ihn unter uns – gepriesen seih Allah. Man kann das göttliche Zwiegespräch des B mit der ihm ebenbürtigen Chefetage förmlich spüren…

Als ob dieser Tag, der in besonderem Maße sanatorischen Inhalts war, nicht schon genug Ereignisse in sich aufgenommen hatte, begaben sich der AV und sein 👞 auf eine Erkundungstour eines möglichen weiteren Wanderziels – die Umrundung des Stac Pollaidh. Dort angekommen, musste jedoch schnell festgestellt werden, dass die Strecke für die Mitreisenden Fußhupen wohl eher etwas zu viel Zumutung wäre.

Bei dieser Ohnechefinavgassitour (Ohne-Chefin-AV-Gassi-Tour 👍) konnte der AV dem 👞 auch gleich noch einen Aussichtsgeheimtipp zeigen und zudem noch für den Abend einen Tisch in der göttlichen Am Fuaran Bar in Altandhu reservieren.

Das Am Fuaran ist (wenn man von Geheimtipp sprechen will) ein MUSS für alle, die in der Region unterwegs sind. Der AV kannte den Ort von früheren Unternehmungen mit dem so schmerzlich vermissten Pubertier (wehe, Du benimmst Dich diese Woche in Amsterdam nicht – und Du weißt, was Du mir von dort mitbringen kannst!!! 😳). Allein der Weg dorthin bietet schon diverse PP (na, was war das doch gleich? 🤔)

Nach all dem Schwärmen wollte nun auch das Plenum überprüfen, ob der Alte Dünnes erzählt hat, oder eben (wie soooo oft) nicht!

Wir haben hervorragend gespeist (👞 und AV bspw. ein 8 oz. Black Angus Filet Steak – BÄÄÄHHHMMM 👊) und rundum genossen. Der 12jährige rubinrote Dalmore bei Kamin und Scottish Folk ist trotz der maulenden Scheißerchen am Tisch ein perfekter Genuss!

Was für ein Tag….Good Night Folks…

PS: Bei der späten Rückkehr zum Basislager konnten wir zu allem Glück auch noch feststellen und frohlocken – Jaaaaaa, er lebt noch….🎶

3 Antworten auf „10. Tag – Sonnenbrandwetter, Invalidenbetreuung und 110% Foodporn

Add yours

  1. Moin Folks, nachdem erste Ausfallerscheinungen bei Technik und Personal, ein bisschen Schwund is ja immer, hinreichend eindrucksvoll beschrieben wurden, kommen, die von mir ebenfalls wertgeschätzten und in fast selbiger geographischen Lage vielfach getesteten und für BONFURZIONÖS befunden kulinarischen Köstlichkeiten zur Beschreibung…. Ah, rotschimmernd und 12 Jahre , dass will der Leser lesen . Kommen noch die Worte Angus und Steak dazu ist des Konsumenten Tag perfekt… mehr davon, enjoy 💋☀️💪
    P.S. Gute Besserung, IBU mit rotschimmernden Branderzeugissen sind der Burner 😋

    Like

  2. Mein Gaumen abgestumpft, mein Leib ausgemergelt, hoffte ich der letzten Tage in ein schottisches Restaurant einzukehren – aber nischt war’s!
    Nun liege ich darnieder und bin dank der 600er IBU halbwegs beieinander, da fährt meine Reisegruppe in das angesagteste Speisezimmer der Higlands. Mein Abendessen waren eine kleine Anzahl an Meeresfrüchten, 4 belgische Nugat-Meeresfrüchte Praliné – Danke Folks

    Gefällt 1 Person

  3. Mein Gaumen abgestumpft, mein Leib ausgemergelt, hoffte ich der letzten Tage in ein schottisches Restaurant einzukehren – aber nischt war’s!
    Nun liege ich darnieder und bin dank der 600er IBU halbwegs beieinander, da fährt meine Reisegruppe in das angesagteste Speisezimmer der Higlands. Mein Abendessen waren eine kleine Anzahl an Meeresfrüchten, 4 belgische Nugat-Meeresfrüchte Praliné – Danke Folks

    Gefällt 1 Person

Hinterlasse einen Kommentar

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑