118, ein volljähriger Whisky und vergiss nich, Mütze – Schal – Rucksack und dem Pool wird nur zugewunken, auch wenn du der Falsche bist…

Eigentlich schreibt dieser AV ausschließlich über seine schottischen Abenteuer…eigentlich…aber er will mal nich so sein…

Zur Erinnerung, der AV war der langsam aber sicher dahinalternde AnfangVierziger, dem, und das sei nur am Rande erwähnt, von einem seiner lieben Lendenfrüchte doch jüngst beim (vermutlich letzten!) gemeinsamen Einkaufsabenteuer freudestrahlend und doch voller Ernst eröffnet wurde, dass er unrasiert doch glatt für ihren Opa gehalten werden könnte…

Da setzt man sie voller Zuversicht und Liebe in diese Welt, hofft auf das Beste…naja, wie hieß es doch in dem unvergleichlich wissenden Grundlagenwerk der Neuzeit – „… an diesem Tag lernte ich alles, was man über das Scheitern wissen muss…“ (Käpt’n Blaubär).

Warum er aber eigentlich schreibt … Dieser Tag hatte es wahrlich in sich. Es begab sich, dass man im großen Kreise einen 118. Geburtstag feiern konnte. Ja ganz recht… 118 Lenze!!!

Zum Feste geladen hatte die wahrhaftige, leibhaftige und vor allem heilige Dreifaltigkeit… Vater, Sohn und der heilige Geist (💋💋💋) 😉.

Der heilige Geist – eine zur Tagesprinzessin ernannte, bezaubernd gewandete und wie immer liebreizende Motette 💋.

Der Vater – ein nicht minder rausgeputzter, beinahe professionell Einrad fahrender und nieundnimmer älter als, sagen wir mal ganz neutral Vierundvierzigzweidrittelundeinpaarzerquetschte wirkender 👞 💋.

Und zu guter letzt, der Sohn, ein die 1. Geige (also nich die Ersterste aber doch die Erste!) virtuos spielender putziger schwarzhasenohriger Racker, den sicher niemals ein Wal zu verschlucken versucht hätte. (Sorry Großer, als Seemann hat man so’n Geschmäckle, wenn’s um Deinen Namen geht 😘).

Die heilige Dreifaltigkeit hatte also zum freudigen Ereignis geladen und wie sollte es auch anders sein, wenn Heiligkeiten laden – sie strömten alle nur so von nah und fern, sie stiegen gar von den höchsten Gipfeln herab und aus den dichtesten Wäldern heraus, um zu huldigen (und alle ordentlich auf den Putz zu hauen). Selbst irdische Grenzen spielten bestenfalls eine Nebenrolle, fand sich doch ein waschechter Kosmonautski zum Huldigen in der illustren Runde ein 😳 (Der AV ist voller Hoffnung, für diesen Satz in naher Zukunft nicht verkloppt zu werden 🥺)

Und was soll man sagen, es war für alles gesorgt – exquisite Speisen in Hülle und Fülle, edle schottische Spirituosen (eine war sogar schon volljährig) und Musik.

Eines sei hier zudem gleich festgehalten, Musik kann er richtig richtig gut machen, unser bald ohne angestammten Wohnsitz seiender Glücklicher, wobei es sicher eine Generationenfrage ist, was (und für wen) eigentlich tanzbar ist… 😁 … ja, wir werden alle nich jünger.

Alle kamen auf ihre Kosten, und Mitdiehuftewackeln hat ganz augenscheinlich das gesamte Plenum exzessiv und im Großen und Ganzen auch sehr ansehnlich umgesetzt…ja, der AV müsste sein Repertoire erweitern, aber nun ja… s’ist wie’s ist…

Da waren sie nun alle, vertieft in Debatten über die jeweiligen Kernprobleme unserer Zeit…

Die gesamte Reisegruppe (dem geneigten Leser wird sie noch erinnerlich sein) war beisammen und in Urlaubsthemen vertieft, da bekam dieses zierliche Reisegruppengewächs einen Wachstumsschub…ja irgendwann werden die lieben Kleinen schließlich alle mal groß… und schwuppdiwupp … sie wächst und gedeiht. Fürderhin geht es nicht mehr ausschließlich um das innig geliebte Schottland sondern auch um die Beantwortung einer fast essenziell anmutenden Frage –

Führen womöglich alle Wege nach Flachau???

Eines scheint für diesen Tag als deutlich klargestellt. Ein Weg führt an einem Pool vorbei, dem man zuwinken muss während man ein kurzes Pläuschchen mit einer stickbildfertigenden Motette, einer ihre Base chillenden Heiligkeit und ner hechelnden Tina führt…

Ihn (also den Weg) zu beschreiten erfordert Mut, möglicherweise die ein oder andere Träne, aber sicher ist wohl, dass es ihn zu beschreiten unbedingt einer Mütze, eines Schals, eines Rucksacks und dem korrekten (UND eingelaufenen) Schuhwerk bedarf.

Das gilt im Übrigen auch, wenn man der Falsche ist und der eigene Weg, sagen wir mal… in die Toskana.. oder auf Alpen über die Elefanten in Büßerjuppe nach Canossa oder so… führt.

(Der AV wird eventuell zu gegebener Zeit und bei Interesse in der Sache nachberichten)

So… was gibt es noch zu berichten? Die Stunden der Exzesse flogen nur so dahin und die heilige Gesellschaft löste sich nach dargebrachter Huldigung nach und nach allmählich auf.

Was bleibt sind Abschiedsgrüße … insbesondere an die heilige Dreifaltigkeit und den Glücklichen…in die Berge…in den Wald…an die (lieben) Kollegen und in die unendlichen Weiten des Universums… (Sorry. Kosmonautski 😂😂👍)… in Bälde sogar nach Färöer UND nach Coswig!!!! Bääähm

so long folks…

PS: Dieses spirituelle Großereignis beeinflusste sogar die heimische Tierwelt, die nichts unversucht ließ, dieses Happening am Enden zu hindern. (Sorry imperiale Frau Chaplin, ich konnte es einfach nich unerwähnt lassen und wenn es auch nur ein schwacher Trost sein mag, Neuteile sind doch auch schon was… 😉)

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