2. Tag Flachau – Heiligkeit segnet Loch im Boden – verdammt, er ist so hart – man kann darauf Schnaps servieren und jeder darf sich einen runterholen vom mächtiggewaltigen…Kaiserschmarrn

Meine Güte, der erste Schlaf war sowas von nötig nach diesem Anreisetag gespickt mit ambitionierten Strassenverkehrsdebütanten.

Bei der Frühstücksrunde sah die gesamte Belegschaft schon deutlich weniger verwohnt aus als das am gestrigen Abend noch der Fall war.

Dieser erste so richtige Urlaubstag sollte mit einem schönen Anwandern begangen werden – einer überschaubaren Etappe, der noch nicht mal ihre sichtlich entspannte Heiligkeit einen vernichtenden Namen zu geben hatte.

Nach einer kurzen Anfahrt mit Muli und nunmehr wieder geradeausschauendem Premiumkombi aus dem Land der Mangas, setzte sich die über die Maßen motivierte Wahlfamilie in Bewegung. Schon nach den ersten Waldwandermetern mit Walderdbeeren und Kuhfladen (stehen nicht zwangsläufig in unmittelbarem Sachzusammenhang) eröffnete sich ein wunderbares Panorama.

Die von Kuhweidezäunen eingerahmte Wegung lud zum Übersteigen ein, um so direkt zu einem herrlich plätschernden Bergquellfluss zu gelangen. Aus Scrotumsschutzgründen entschied sich der AV, ganz artig auf dem Weg zu bleiben (nich, dass die Dinger noch gebraucht würden – aber ein vergangenes, nachhaltiges Erlebniszusammenspiel mit einer drückenden Blase und einem Kuhweidezaun… werden wir mal nich so ganz bildlich…zumindest nicht jetzt und nicht hier).

Es war ein wunderbarer Fussmarsch zur Oberen Marbachalm, die Sonne zeigte sich ordentlich, die Lendenfrüchte maulten auch kaum hörbar und – es geschehen noch Zeichen und Wunder – ihre frischundjugendlichausgeschlafene Heiligkeit strahlte geradezu entlang des Weges, fehlte eigentlich nur noch, dass sie eine kleine Melodai vor sich her pfoff, aber das wäre sicherlich aus mehrerlei Hinsicht zu viel des Guten gewesen… und auch irgendwie beängstigend.

Angekommen an der Hütte genoss die gesamte Gruppe äußerst ausgiebig die kulinarischen und sonstigen Spezialitäten, die der liebenswerte Chef Hans zu bieten hatte. Der AV freute sich schon riesig auf den als EPISCH angepriesenen Kaiserschmarrn, von dem er Dank der Gnade seiner kleinen Mistfliegenlendenfrüchte sogar etwas ab bekam.

ABER – der tolle Aufenthalt hatte ein anderes Highlight, nein quatsch, zwei andere Highlights.

Zunächst darf hier diesbezüglich davon berichtet werden, dass das spirituelle Oberhaupt der AV-Familie (wenn man das mal so ganz devot in den Raum werfen darf) ihre göttliche Aura versprühend (und das wiederum darf man irgendwie schon wortwörtlich verstehen…), diesen wunderbaren Ort, oder besser, das goldige Oldschool-Örtchen dieses Ortes mit ihrer unmittelbaren geistigen UND körperlichen Anwesenheit zu segnen wusste. (Ok, der AV hat mit einem 50€-Angebot und die Natur mit einem unbeherrschbaren Drang vielleicht ein klitzekleineres Bisschen nachgeholfen). Ein epischer Moment!!! (Eigentlich hätten allerorts die Glocken läuten müssen…)

Wer bereits die Gnade hatte, ihre Durchlaucht kennenzulernen, wird wissen, welch Ausmaß und Einmaligkeit dieser Moment darstellt!

DANN trug es sich zu, dass die Gruppenmitglieder (bis auf die kleinen Scheißerchen, versteht sich) zum Abschied noch einen in der Region berühmten Zirbenschnaps genießen wollten. Dieser wurde auch alsbald vom Alm-ur-gewächs Hans in höchst stilvoller und ansprechender Art und Weise gereicht…

Nach welcher Vorlage dieses Kunstwerk geschaffen wurde, ist bislang nicht überliefert, jedoch ist die Tatsache, dass ihrer Heiligkeit kaum eine Regung der Verwunderung anzusehen war, schon ein deutliches Indiz…🤔

Der Gassenhauer war jedoch Hans höchstselbst, der den AV-ähnlichen Schnapsphallus reichte – mit den Worten – Ihr könnt Euch selbst einen runterholen…

Was für ein Tag…Good Night Folks…

Und süüüße Träume… 😂

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