3. Tag Flachau – Hubertusalm, zwar das größte aber irgendwie das schwächste Glied und Earthporn

Nu mal Butter bei die Fische, welche Dame (oder Herr oder Diverses…. man ist ja nich von gestern) hat einen wundervollen bewusstseinserweiternden Traum um das gestrige Bild ersonnen???

Naaaa…. 😂 Das darf gern Euer aller Geheimnis bleiben 😉

Was nutzen 36cm, wenn der 16. weich bleibt... (konfuzianische Weissheit von anno Dingensbummens)

In the whole Reisegruppe (inklusive imperialer Großfamilie) wurde das noch ausführlicher thematisiert, und wie soll es auch anders sein, kamen die Männer dieses höchst seriösen Menschenhaufens zu einer nüchternen und sachlichen und (es versteht sich von selbst) zu einer präzis-scharfsinnigen Vergleichsanalyse zu dem Erlebten… immerhin sind alle maskulinen GruppenMITGLIEDER gleichermaßen mit dem Für und Wider einer solchen Bestückung bestens vertraut…

Nun zum heutigen Tage… oder sollten wir weiter Schniepis thematisieren…och nö, das will doch keiner lesen…

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der Erklimmung des sogenannten Hausbergs, dem Grießenkareck (1991m).

Das bedeutete zwei Mal Skilift (unter ständigen AV-Ausrufen jetzt hob i mi volltintet) und 200 Höhenmetern Wanderweg bis zum Gipfelkreuz.

Sicherlich wäre es professioneller gewesen, wenn man für etwa eine Woche ein unteres Basislager errichtet und auf die Hubschrauberlieferung an Sauerstoffflaschen gewartet hätte. Jedoch war der Gipfelsturm ein wesentlich stärkerer psychischer und physischer Reiz, als die Sorge um nahezu sichere Lungenödeme…

Alle haben das Gipfelkreuz dieses österreichischen Pendants zum Everest innerhalb einer überschaubaren Zeit voller Tränen und Schniefer (insbesondere denen des AV) erreicht. Und verdammte Scheisse…ein ganzer Arsch voll schöner Gegend!!!

Besondere Anerkennung gebührt der mittleren Lendenfrucht, dem oftmals ein wenig näher am Wasser gebauten (aber stets unglaublich schnuckeligen) Fräulein Pulver. Sie war die erste, die nach dem Reinhold, ohne Sauerstoff (und leider ohne den Yeti zu sehen – der lief weiter hinten mit der jüngsten Lendenfrucht am Händchen) den Gipfel erreichte. Respekt mein Trudchen 💋❤️!

Vom Dach der Welt ging es weiter (immernoch ohne Sauerstoff!!!) zur lokalberühmten Hubertusalm, der Skiherberge unserer liebenswerten Gastgeberfamilie Kaml.

Besser könnte eine Skihütte nicht in eine solch fantastisch schöne Region gebaut sein – Respekt Margot und Rudi !!! – hier ist etwas einmalig schönes entstanden und wird im besten Sinne durch die Familie weitergeführt. Wenn man diesen herrlichen Ort so auf sich wirken lässt, versteht man schnell, warum es so viele Gäste gibt, die schon seit Jahrzehnten gern und vor allem immer wiederkommen. Da juckt es beinahe den AV in den Zehenspitzen, auch mal im Winter zum Skifahren…nee besser nicht. Er bräuchte schon unter jedem Fuß ein Snowboard, um nicht ständig mit dem bereits so ausgiebig erwähnten Zirbendarreichungsutensil im Schnee zu schleifen, brrr, allein bei dem Gedanken passen nur noch 2 Gläser drauf….wenn überhaupt!

Wer also mal richtig geil Skiurlaub machen will und sich unter Umständen auch nicht an einem dreibeinigen alten Klops auf der Piste stört, der sollte unbedingt mal die Hubertusalm besuchen.

Und hier ein Winterbild vom sehr fotobegabten DJ👞:

Nach einer ausgiebigen Pause trennten sich nunmehr die Wege der Gruppe. Die richtig Schlauen wurden mit dem Auto zurück zum Basislager gefahren.

Die anderen (fast in Gänze nicht weniger schlau, bis auf einen – 3x darf geraten werden, wer damit gemeint sein könnte) wählten den Abstieg PER PEDES. Alle sportlich, alle bergwandererprobt, alle topfit (alle UHU – unter hundert Kilo)…..UND der AV. Ein Mann mittleren Alters, bei beginnender Verblühung, der einmal mehr alles lernte, was man über das Scheitern wissen muss.

Drei Stunden Abstieg fühlten sich bei jedem Schritt in den ohnehin schon deutlich beanspruchten Knien an wie viele Niederlagen und dem fortwährenden Versagen bei der Umsetzung toller ambitionierter und letztendlich vollkommen bescheuerter Neujahrsvorsätze. In den Weinpausen, und hiermit ist leider nicht das Getränk gemeint, konnten trotzdem noch ein paar Eindrücke festgehalten werden.

Mit etwas Verspätung erreichte dann irgendwann auch der AV das Basislager.

Was bleibt von diesem Tage???

Scheiße, ist das schön hier!

Das Trudchen ist voll krass!

HANTI ???, ist so ziemlich das sympathischste Hilfsangebot, dass man in Österreich zu hören bekommen kann!

Morgen früh werden diverse Muskelkater von einem anderen Stern sein!

Wenn man im Sommer bei einer Bergwanderung Sonnencreme dabei hat, sollte man das Dreckszeug unbedingt auch benutzen – AUAH!

Good Night Folks ….

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