Die Spätpubertiere, man erinnere sich, ihres Zeichens frisch gebackene Reiseplanungsweltmeisterinnen hatten heute ihren letzten Urlaubstag mit der Reisegruppe.
Dieser sollte insbesondere die Scheißerchen, aber auch die Restreisegruppe (die noch ein paar Tage hat – ätsch) nochmal so richtig verzaubern. Zu diesem Anlass hat der MV dem Plenum den Vorschlag gemacht, Richtung Glenelg, mal nicht auf der Isle of Skye, zu fahren und zwei gut erhaltene Brochs zu besichtigen. Zur Wiederholung, Brochs sind etwa 2.000 Jahre alte Rundbauten aus Stein. Wenige sind gut erhalten, da emsige Häuslebauer ab dem 17. Jahrhundert gern mal Materialbeschaffung für die eigenen vier Wände betrieben haben.

Der Vorschlag fand breite Zustimmung, also zog die Karawane los. Auf dem Hinweg wurde ein kurzer Zwischenstopp an einem hochgelegenen Aussichtspunkt über dem Basislager in Dornie eingelegt, um auch diese Gegend zu bestaunen.



Weiter ging‘s dann Richtung Glenelg und den beiden Brochs Dun Telve und Dun Troddan. Direkt vor Dun Troddan konnte die Reisegruppe parken und wurde unmittelbar von einem ehrenamtlichen, schwanzwedelnden Reiseführer empfangen – nein, nicht der MV und nein, kein Mensch! Die Gruppe wurde von Finney begrüßt, ein Border Collie der schöner nicht sein könnte. Nachdem (nunmehr unser) Finney von allen geherzt und gestreichelt wurde, öffnete dieses schlaue Tier doch tatsächlich die obligatorische Schafspforte, begleitete uns bis zum Dun Troddan und wurde Zentrum fast aller Erinnerungsfotos.






Leider musste Finney dann weiter und so trottete die etwas traurige Reisegruppe ohne den flauschigen Guide die 500 Meter zum Dun Telve.






Unglaublich imposante Bauwerke, deren Besuch sich unbedingt lohnt, zumal neben Dun Troddan eine kleine aber feine Brauerei ist, das The Dun Inn (Dun Brewery) und dort UNSER Finney wohnt!
Die Gruppe zog‘s zurück nach Glenelg, wo alle einen Kaffee beziehungsweise einen Kakao wollten. Die Wartezeit war aber nicht ohne, andere kehrten schon früher ein…
Als letzten Stopp auf der heutigen Reiseroute führte der MV die Reisegruppe zum Fährhafen, Glenelg Ferry. Dort gibt‘s hervorragenden Edelkaffee, interessante Aussicht (für Tierbeobachtungen) und Accessoires – eine Mütze für den MV.





Dann musste die Gruppe aber auch fix zurück zum Basislager, weil die Spätpubertiere noch vom MV nach Inverness zum Busbahnhof gekarrt werden mussten. Für diesen letzten Urlaubsreiseweg durften sie noch einen Routenwunsch äußern, also gab es noch einen Zwischenstopp an dem langjährigen Lieblingsplatz am Loch Ness.

Die Nachtfahrt allein zurück zum Basislager war auch noch ne ganz besonders schöne Erfahrung. So Rotwild in freier Wildbahn ist schon echt interessant – Hauptsache die majestätischen Viecher bleiben mit ihrem Fellärschlein von der Strasse weg!
Naja… gut angekommen und die Spätpubertiere sitzen im Bus… (hoffentlich ist’s auch der richtige…)

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