Bei allerbestem und reisegruppentypischem Schottlandwetter ging es heute zum traditionellen Besuch Applecross und der damit verbundenen Überquerung des Bealach na Bà Bergpasses. Das ist jedes Mal wieder ein Erlebnis. Dieses Mal insbesondere für das FF-Familienfahrzeug mit knapp 250.000 km auf der Uhr. Wie ein Kätzchen ist der graue Dicke über den Berg geschnurrt – Das Fahrzeug, nicht der FF!!!

Oben ist dann immer eine Pause angesagt, um der grandiosen Aussicht zu frönen und für den FF insbesondere, um das liebe Fahrzeug zu streicheln und ihm etwas Ruhe zu gönnen.


Dann geht es auch schon wieder bergab Richtung Applecross, dieses mal im FF-Fahrzeug mit weit geöffneten Fenstern (bei deutlich einstelligen Temperaturen), da die gesamte mit Lendenfrüchten besetzte zweite Reihe dem Speien nahestand. Dank Luftkühlung und allerzärtlichster Bergabmanövrierung blieben die Grazien aber dicht und trocken – Bravo!
Für diese Tour hatten wir zum ersten Mal sogar einen Tisch im berühmten Applecross Inn reserviert. Und was soll man schon sagen – wie immer großartiges Essen bei bestem Ambiente.


Nach dem Essen trennte sich dann die Gruppe. Die Motette und ihr Shoe, sowie die beiden reiseadoptierten Fremdlendenfrüchte tuckelten wieder den Berg hinauf, um dort noch eine kleine Wanderung zu unternehmen. Dort oben haben sie doch tatsächlich noch jemand berühmtes getroffen – Bambi, hautnah, im Schottlandurlaub.


Die restliche Reisegruppe wählte das Schlendern im Ort oder Spazieren am Strand – wobei der FF und die jüngste Lendenfrucht nicht einfach NUR am Strand waren – natürlich nicht. Umweltschutz geht uns alle an und da kann man auch Plastik sammeln und entsorgen…


Wir hatten vielleicht kein Meet and Greet mit Bambi, aber dafür haben wir little Miss Trottellumme kennengelernt.




Es gibt nur zwei Wege nach Applecross. Der eine geht über den Bergpass und der andere führt immer entlang an der Küste von der Applecross-Halbinsel runter – womöglich eine der landschaftlich schönsten Straßen Schottlands. Fast alles ist eine einspurige Straße mit den bekannten Passing Places und es geht immer hoch und runter, rechts und links oder auch lustige Verbindungen von allem, ganz den geografischen Gegebenheiten folgend.
Da nun die mittlere Lendenfrucht morgen ihren 14. Geburtstag feiert, durfte sie für diesen magentechnisch anspruchsvollen Heimweg einige Musikwünsche äußern. Nun dauert das so einige Zeit auf dieser Straße und da kam dem Mäuschen doch die tolle Idee, um der alten Zeiten Willen, doch mal wieder „Leo Lausemaus“ zu hören. Wer‘s kennt, weiß sehr genau was das bedeutet, und wer es bis dato nicht kennt – hatte Glück!!!
Von hinten wird fröhlich geträllert… und vorne links könnte nun auch mal einer speien…

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