11. Tag – Chef’s Fish Pie und das Heil der Motette hängt am seidenen Faden…

Aus dem erholsamen Ibu-Schlaf erwachte unser Reinhold Messner völlig wiederhergestellt und zutiefst beseelt – Allahu Akbar ! Wie Loriot schon sagte: „Er sitzt und spricht“.

In weiser Voraussicht eines pornös sonnigen Tages plante das Reisekonklave eine Tour ins idyllische Applecross an der schottischen Westküste. (Dieser Ort zieht den AV und die, die ihm nachfolgen schon seit Jahren immer wieder an.)

Wohl wissend um die zarten Mägen vom Trudchen und der Büffetfräse, ordnete der AV für’s Frühstück leichte Kost an. (Natürlich interessiert es kein Schwein, was der Alte sagt, geschweige denn anordnet.) Ein teuflisch guter Plan, so viel ist sicher…zumindest theoretisch…

Als wir nach etwa 40 Minuten Fahrt auch noch die 15 Minuten Speipause (für die Büffetfräse) beendet hatten, konnte es über den Bergpass Bealach na Ba weiter in luftige Höhen und hinterm Berg wieder runter zum Zielort gehen. (Während besagter Speipause unkte der AV noch den 👞 an, dass er nen Zehner wette, dass die Motette gleich noch nen weiteren Golfball finde, aber nichts dergleichen geschah.)

Angekommen in Applecross organisierte der AV im traditionsreichen und in der geneigten Community durchaus als berühmt zu bezeichnenden Applecross Inn eine Essmöglichkeit für die gesamte Gruppe. Insbesondere die frisch geleerte Büffetfräse ging schon ganz schön am Stock.

Es war wie immer lecker. Die Herren der Schöpfung aßen auf Empfehlung den Chef’s Fish Pie, eine Zusammenstellung aus Kartoffelpamps mit Gemüse, Lachs und Dorsch, überbacken mit Käse. Der Rest der Truppe hat auch irgendwas gegessen…

Nach der köstlichen Stärkung, auch die Büffetfräse konnte wieder lächeln, gab es draußen noch einen Verdauungskaffee und für die Scheißerchen lecker Eis. Der AV vermutet, dass es lecker war, da er es nicht zu Gesicht bekam, zumindest nicht gleich…aber dazu später.

Es ist bereits eine kleine Tradition, dass man nach der Stärkung über den Strand kraucht und nach versteinerten Fossilien, alten und bunten Glas- und Tonscherben und sonstigem Kram Ausschau hält. Wie schon am Loch Ness in der letzten Woche, fand diese Person natürlich auch an der Applecross Bay, warum verdammt und zugenäht nochmal versteht keine Sau aber es ist so, einen VERSCHISSENEN GOLFBBALL!!!

Der AV gönnt es der Motette natürlich ehrlichen Herzens (trotzdem sollte sie sich zukünftig besser mal umdrehen, wenn man zusammen durch die Berge wandert oder vielleicht an der Steilküste, oder …), aber die sich über diese verkackte Situation köstlich amüsierende Saubrut darf der Blitz gern auf dem Donnerbalken verdampfen!

Der AV hat dafür ein vermutlich aus der Zeit der Wikinger (oder früher) stammendes Artefakt bislang unbekannter Bestimmung archäologisch sichern können. (Welchen Orden die Royal Society wohl dafür verleihen wird???)

Der Rückweg an der malerischen Westküste entlang, der Sonne entgegen lieferte noch diverse PP (naaaa…) und verlief ruhig, entspannt und beschaulich…

Als das knuffigschnuckeligputzige Trudchen sich 10 Minuten vor Ankunft am Basislager, mutmaßlich aus Solidarität mit ihrer Schwester, auch noch komplett entleert hatte, ging es schnell weiter.

Auf alle wartete ein vom vorausgeeilten (und durch das neubeseelte Leben gottgleich erstarkten) imperialen B köstlich zubereitetes Dinner for ten – der kleine Darth Vader meditierte bereits.

Eigentlich ein toller Tag – SCHEIß GOLFBALL…Good Night Folks

(Unsere drei Schimpanseninterpreten des Tages sollten besser ihre Schlafzimmertüren verrammeln)

Eine Antwort auf „11. Tag – Chef’s Fish Pie und das Heil der Motette hängt am seidenen Faden…

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  1. Herrlich schmackhaft, auch die local oysters au natura waren lecker! Ein Golfball in Buckie steht noch aus. Das Duell kann starten, wer findet den dritten Golfball 🤭😂

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