Der letzte Tag im Basislager Portknockie begann wieder mit mildem Wind, blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein.
Der alternde Ubootfahrer nutzte seine morgendliche Gassirunde dieses Mal zur näheren Erkundung des alten Fischereihafens in Portknockie.
Ohne Wind, anders als in den ersten Tagen, war es möglich, auf der alten Hafenmauer entlang zu gehen, sofern man die Bewegung auf dem teilweise sehr glitschigen Untergrund als gehen bezeichnen kann.



Es war wohl ein interessanter Anblick für die Robben in der Nähe. Was die sich wohl gedacht haben?
Wie kommt denn die dicke Robbe mit dem grau-dunklem Fell eigentlich da oben auf die Mauer?
So wie die Robbe aussieht, muss es da oben auch Futter geben.
Wenn die Robbe da oben jetzt ins Wasser fällt, treibt uns die Flutwelle bestimmt aufs offene Meer hinaus.

Das Robbengespräch muss wohl was mit dem letzten Satz zu tun gehabt haben, die kleinen Schisser waren dann verschwunden.
Nach dem Abstieg von der Hafenmauer bewegte sich die Robbe im besten Robbenalter wieder gen Basislager, als der Robbenblick auf eine nackte Frau am Felsen neben der Hafenmauer fiel.


Wer diese wunderschöne Frau dort angebracht hat, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden. Sicher wartet sie sehnsüchtig auf der Heimkehr der Seeleute… (oder eines ganz bestimmten)
Schweren Herzens musste die Dame mit ihrer Sehnsucht zurückgelassen werden, um die heutige Erkundungstour zu starten.
Vorbei an Elgin ging es zur West Beach des Küstenortes Lossiemouth. Bevor jetzt hier schelmisches Kichern losgeht, der Ort liegt an der Mündung des Flusses Lossie.
Lossiemouth hat eine Menge zu bieten, insbesondere den größten Militärflughafen der Royal Airforce in Nordschottland. Wenn man also gern mal einen Eurofighter (oder so) bei einem Käffchen im Restaurant am Strand betrachten möchte oder bei einer Golfsession, wie er direkt vom Meer aus zur Landung ansetzt, ist er hier genau am richtigen Fleck.
Der Ort hat aber auch sehr schöne und sehr lange Sandstrände zu bieten, an denen man auch gut Seeglas sammeln kann.




Weiter ging es nach Hopeman, wo die Göttergattin völlig bezuckert in einem Laden am Hafen, also dem einen Laden am Hafen, verschwand und stöberte… Es ist auch sonst ein richtig schöner kleiner Hafen und einen Besuch wert.


Eine letzte Küstenstation durfte es danach aber noch sein. Burghead war also diese letzte Station der diesjährigen Erkundung des Moray Coastal Trails. Dieser Ort wird beworben als ein alter Siedlungsbereich der Pikten. Leider ist davon nicht mehr viel zu erkennen, weil da ja jetzt der Ort obendrauf steht.


Dann war es an der Zeit, ein Versprechen einzulösen. Die Fahrt ging in die Innenstadt von Elgin, und dort zog die Karawane zu Fuß in Richtung „Einkaufsstraße“. Nach vielen vielen Schritten wurde dann auch noch der Laden gefunden, der die Göttergattin für alle Zeiten (we‘ll see) glücklich machen soll.

Da es dort leider kein Bälleparadies gibt, wartete der Rest der Familie ganz geduldig vor dem Laden.
Sie wurde fündig!
Die Glocken der Kirchen erklangen, Kinder warfen Blumen und alte Menschen weinten am Straßenrand… so oder so ähnlich.
Aber es wurde schon dunkel und es musste wieder ins Basislager gehen, um zu packen und schon mal einige Kisten im Auto zu verstauen.
Bald geht es wieder durch ganz Schottland in Richtung Süden nach Newcastle, das wird sicher nochmal richtig spannend… (und einer freut sich auf die Seefahrt!!!)

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