Der erste Tag im Basislager beginnt mit Sonne, Frost und … Luft in allen Reifen!
Einer gepflegten und geliebten Schottlandanreisetradition sollte unbedingt noch Rechnung getragen werden… 75! (Seit dem die AU-Familie mit Lendenfrüchten diese Insel bereist, wird bei der Anreise eine Zählung der regionalen Fasan-Population vorgenommen – also diejenigen Exemplare, denen es nicht vergönnt war, ohne ernsthafte und letztlich finale Schäden die Straße zu überqueren.)
Nach dem ersten Schottlandfrühstück ging es heute zum Kyle of Tongue, geradewegs gen Norden an die Küste. Diese Straße von Lairg nach Tongue mitten durch die nördlichen Highlands ist ganz sicher eine schönsten Straßen in ganz Schottland.


Für die ersten Tage dieser Schottlandtour wird die Gruppe durch drei weitere Strandscha(a)ben bereichert.

Von dort aus ging es zum Strand – dieses Mal noch ohne eine Badeeinlage – aber was nicht ist usw…



Dann, in Tongue gestärkt durch Kaffee und Kuchen, wurde es dann etwas anspruchsvoller. Der AU führte die Karawane über eine sehr, sehr, sehr (selbst für nordschottische Verhältnisse) SEHR schmale Gasse etwa 15 Kilometer, also nur knapp eine Stunde Fahrtzeit, zu einer weiteren wunderschönen Sehenswürdigkeit, dem über 2000 Jahre alten Broch Dun Dornaigil.





Um wieder zu einer „Straße“ zu kommen, auf der nicht bereits ein Lastkarren ziehender Highlandochse Platzangst bekäme, bedurfte es weiterer 15 Kilometer (nochmal kaum mehr als etwa 45 Minuten Fahrtzeit). Solche Wege zu fahren, ist einerseits sehr anstrengend für Fahrer und Beifahrer (und gefüllte Blasen und/oder gefüllte Mägen), andererseits sind das die mit Abstand schönsten Entdeckungstouren für alle. Was kommt hinter der nächsten Kurve? Kommt überhaupt etwas hinter der nächsten Kurve oder fällt man dort von der Scheibe runter? Hält der Wagen … der Magen der Lendenfrüchte?
Alles blieb ganz und augenscheinlich blieb auch alles dicht und der Rand war auch noch nicht erreicht.
Eine wunderbare erste Tour bei allerbestem schottischen Oktoberwetter (wie die Bilder belegen) und in allerbester Strandscha(a)bengesellschaft. Mal schauen, was da noch kommt…


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